Aktuelle Lage zum Corona Virus im Bezug auf unsere Gottesdienste

Liebe Mitchristen,

liebe Bürgerinnen und Bürger,

Liebe Ministranten

 

wir alle stehen derzeit vor einer bisher nie so da gewesenen Situation und Herausforderung.

Wir folgen den bischöflichen Empfehlungen und  den staatlichen Verordnungen, die uns – zur Sicherheit von uns allen – klare Vorgaben machen.

 

So haben wir am 15. März unsere vorerst letzten Gottesdienste in unseren Kirchen gefeiert. Die Sperre gilt bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020. Das ist der erste Weiße Sonntag.

In dieser Zeit finden in unseren Pfarrkirchen und auch in der Kapelle der St. Rochus Klinik keine Gottesdienste statt.

 

Das ist für uns Christen, die wir gerade in der Karwoche und im Osterfest den inneren Weg mit Jesus, hinein in seine Passion, hin zu seiner Auferstehung, gehen wollen, sehr schmerzlich und einschneidend.

Für uns alle ein Markstein, wo wir uns auf unsere geistlichen Quellen besinnen sollten, und sie – durch diese Aporie – vielleicht wieder ganz neu schätzen lernen dürfen.

 

Die drei Pfarrkirchen sind an allen Tagen tagsüber – wie gewohnt – offen, so dass Sie auch zu stillem Gebet, oder auch zur Andacht in ganz kleinen Gruppen jederzeit hinein können.

Ab Palmsonntag wollen wir vor den Altären Gegenstände und Zeichen aufbauen, die Sie als geistliche Brücke und Stütze auf Ihrem ganz persönlichen Osterweg begreifen dürfen.

 

Wenn wir jetzt mehr Zeit haben, dann wollen wir sie nützen zu persönlichem Gebet, zu Meditation und Schriftlesung.

Auch das Miteinander in der Familie – wertvolle Gespräche und Aktivitäten – sollen nicht zu kurz kommen.

Bitte kümmert Euch um einander: um die Alten und Kranken, um Einsame und Kinder.

Helfen wir einander durch ganz viel Verständnis und Anteilnahme, mit dieser für uns ganz neuen Situation umzugehen.

Dieser „verordnete Gang nach innen“ kann uns sensibel machen für das Wesentliche und Notwendige. Und vor allen kann es die Dankbarkeit wecken.

Nichts im Leben ist selbstverständlich.

Am wenigsten die Gesundheit.

                                                                     Ihr und Euer

                                                                                               Pfarrer Wolfgang